«

»

Aug 04

Streamingportal Blackpills: Sex, Drogen und Gewalt

Vor vielen Jahren kämpfte man noch darum um Haut und Sex ins Kino zu bringen oder ins Wohnzimmer und auf einmal dreht sich der Spieß um und versucht alles möglich um weniger Sex in den Medien zu zeigen. Nun folgt die Hoffnung für eine gewisse Szene, denn ein neuer Streaming-Anbieter geht an den Start. „Blackpills richtet sich vor allem an Personen zwischen 18 und 25 Jahren, und es sollen ausschließlich Serien gezeigt werden, die sich mit Gewalt, Drogen und Sex beschäftigen. Die Episoden sollen maximal 15 Minuten dauernd und werden speziell fürs Smartphone produziert.

Mit 16 Serien will Blackpills gleich durchstarten – hier ein paar Beispiele:
– Playground Idee von Luc Besson; ein weiblicher Teenager besucht eine Schule für Auftragskiller
– Make a Scene von und mit James Franco (spielte schon bei AOL)
– Junior von Zoe Cassavetes
– August One soll eine futuristische Serie von Bryan Singer (X-Men) werden

Wenn es nach dem Mitgründer Patrick Holzman geht, soll jede Woche eine neue Serie an den Start gehen und im Spätsommer soll es auch Kooperationen mit deutschen Autoren, Regisseuren… geben.



Patrick Holzman war Manager von Canal+ International und dem Videodienst Canalplay. Daniel Marhely (auch Mitgründer) ist Gründer des Musikstreamingdienstes Deezer. Der Investor hinter Blackpills ist der Unternehmer Xavier Niel (Frankreichs erster Internetprovider „WorldNet“ – sein Vermögen wird auf 9 Milliarden Doller geschätzt. Für Serien will man zwischen einer halben und drei Millionen Dollar ausgeben, bleibt also abzuwarten wie viele Episoden eine Staffel bzw. Serie haben wird, denn die Kosten sehen äußerst gering aus. Die Kunden sollen die Serien gratis zu Verfügung gestellt bekommen, und werden wohl vor einem Video (ganz ist es noch nicht klar) Werbung zu sehen bekommen.

Wichtig ist, dass Blackpills eine Globale Marke werden will und gleich das volle Programm bieten möchte.

Es bleibt also abzuwarten ob Blackpills es schaft den Markt aufzumischen, denn vor kurzem wurde auch bekannt, dass auch Facebook mit einem eigenen Serienprogramm starten will.

Hauptproblem für die Nutzer wird wohl der Akku sein, denn auch wenn eine Folge nur 15 Minuten dauert, ist die Frage ob man es schafft eine ganze Serie zu schauen.

Das Ziel von Patrick Holzman sei allerdings, dass Blackpills wie eine Sucht sein soll und die Jugend sich über Sex außerhalb keine Gedanken mehr zu machen braucht.

Quelle:
welt.de
Blackpills

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]