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Feb 11

Europäischer Notruftag 112

1991 wurde der europaweite Notruf 112 eingeführt um, zu den nationalen Notrufnummern, eine einheitliche Notrufnummer in allen EU-Mitgliedstaaten verfügbar zu machen um vor allen Notdienste vor allem für Reisende leichter erreichbar zu machen. Seit 1998 ist die Nummer in allen Mitgliedstaaten gebührenfrei. Weiteres werden seit 2003 von den Telekommunikationsbetreiebern den Rettungsdiensten Informationen zum Standort des Anrufers übermittelt. Es gibt bis jetzt sogar schon 17 Vertragsverletzungsverfahren gegen 15 Länder, weil die Nummer 112 nicht verfügbar war, keine Angaben zum Anruferstandort übermittelt wurden oder die Anrufe nicht ordentlich bearbeitet wurden. Nach den getroffenen Abhilfemaßnahmen wurden die Verfahren eingestellt. 

2009 haben das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission den 11.2 zum jährlichen Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt. 

Die jeweiligen Staaten haben auch den Auftrag die Nummer bekannter zu machen, denn gemäß EU-Durchschnitt kennen nur 27% der Bevölkerung die Notrufnummer 112 (Statistik 2013) – Deutschland 13% / Österreich 37%.

Die Notrufnummer 112 gilt nicht mehr nur in allen EU-Mitgliedstaaten sondern auch außerhalb wird die Nummer bereits genutzt.



Folgende Länder nutzen auch die Notrufnummer 112: 
Andorra, Bosnien und Herzegowina, Island, Liechtenstein, Mazedonien, Monaco, Montenegro, Norwegen, Russland, San Marino, Schweiz, Serbien, Türkei, Vatikanstadt, Israel, Kasachstan, Simbabwe, teilweise Südafrika, Kanada, USA, Costa Rica, Australien, Neuseeland, Vanuatu

Zu beachten ist auch, dass es in manche Länder, wie zum Beispiel Deutschland, zwingend eine betriebsbereite SIM-Karte notwendig ist bei Benutzung über ein Handy.

Bild-Quelle, Quelle und weitere Informationen:
Wikipedia (Europäischer Tag des Notrufs 11)
Wikipedia (Euronotruf)

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