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Feb 15

Google Chrome mit integriertem Adblocker

Vor fast einem Jahr berichteten wir schon über die Gerüchte und nun ist es soweit die neue Version vom Google-Browser Chrome mit integrierten Adblocker wird seit heute dem 15. Februar ausgerollt. Für viele ist ein Werbeblocker eines der wichtigsten Plugins. Die Medienwelt versucht schon seit Jahren dies mit den unterschiedlichsten Mitteln zu unterbieten, weil diese natürlich auf die Werbeeinnahmen angewiesen sind.

Einige von euch werden sich nun fragen, ob sich Google hier nicht selber abschießt, denn immerhin verdient Google ~90% des Umsatzes im Jahr mit Werbungen. Ausgeblendet sollen sogenannte „Bad Ads“ werden.

Hinter dem ganzen steckt jedoch ein größer Plan und dieser nennt sich „Coalition of Better Ads“ und wieder dahinter stecken untere anderem Google, Facebook, Microsoft. Washington Post, Reuters, Procter & Gamble, Unilever und andere Webseiten und Firmen.


Das sind die derzeitigen Bad Ads am Desktop:

  • Pop-up Ads
  • Auto-playing Videos mit Sound
  • vorgetäuschte Browsermeldungen / Countdowns
  • riesen Ads

Das sind die derzeitigen Mobilen Bad Ads:

  • Pop-Up Ads
  • vorgetäuschte Browsermeldungen
  • Ads die um 30% stärker hervorgehoben werden (z.B.: Farbe im vergleich zum restlichen Design)
  • Flashing & Animierte Ads
  • Auto-playing Videos mit Sound
  • Ads die sich erst nach einer x Sekunden schließen lassen
  • Vollbild Ads die man sogar noch scrollen kann.
  • riesen Ads

Mehr zu den „Bad Ads“ findet hier bei betterads

Hinter diese Koalition soll es zusätzlich eine unabhängige Stelle geben, an der schließendlich entschieden wird was genau „Bad Ads“ sind und welche entfernt werden sollen. Dies ist notwendig damit keines der Unternehmen / Webseiten bevorzugt wird.


Die Schonfrist für Webseiten-Betreiber
Ihr habt nun 30 Tage Zeit um die sogenannten Bad Ads zu entfernen. Ist die Frist um und ihr haltet euch nicht die neuen Richtlinien zeigt der Chrome-Browser sofort gar keine Werbung mehr an. 

Selbstverständlich gibt es von den unterschiedlichsten Personen wie dem Mozilla-Vizepräsident „Nick Nguyen“ berechtigte Kritik wie zum Beispiel, dass es weiter unsichtbare Tracker, oder Tracking-Anzeigen (User Tracking) geben wird wenn diese dem Standard der „Better Ads Coalition“ entsprechen. Zusätzlich stellt er die Frage, ob Unternehmen die den Großteil mit Werbung verdienen wirklich geeignet sind.

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